Fifty-Fifty

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Best Practice

Hier geben wir einen kurzen Überblick über gut funktionierende Energiesparprojekte an Schulen.

Gerne können Sie uns weiterhin einen Hinweis auf ihre Homepage/ihr Energiesparprojekt Schulen schicken. Wir werden dann die untenstehende Auswahl regelmäßig aktualisieren.

Mit gutem Beispiel voran gehen diese Städte und Schulen:

Stadt Regenburg
Berichte in englischer und deutscher Sprache  über das Ökoschulprogramm
Link für Dateidownload folgtOekoschulprogramm de (pdf, 280 kb),
Link für Dateidownload folgtEcoschool programme report (pdf, 250 kb)

Stadt Nürnberg
KEIM- Das Energie- und Wassersparprogramm an Nürnberger Schulen. Eine Kooperation zwischen dem Umweltpädagogischen Zentrum der Stadt Nürnberg und dem Kommunalen Energiemanagement im Hochbauamt. Seit 2003 ist für die Schulen der Stadt Nürnberg ein Bonussystem (von derzeit 135.000.- € ) als Anreiz für die Teilnahme am KEiM-Programm installiert.
Dabei erhalten die Schulen einen prozentualen Anteil ihrer tatsächlich eingesparten Energiekosten (Ebene 1 - alle Schulen, für die die Stadt Nürnberg den Sachaufwand trägt, sind hier automatisch beteiligt).
Darüber hinaus erhalten Schulen, die in Bezug auf das Energie sparen pädagogisch aktiv sind, einen Bonus, wenn sie einen Projektbericht einreichen (Ebene 2). Alle eingereichten Projektberichte werden im Rahmen eines Wettbewerbes außerdem von einer Fachjury begutachtet - herausragende Projekte werden dabei noch mit einem Sonderbonus honoriert (Ebene 3).
Ebene 1 technischer Teil: 45%
Ebene 2 pädagogischer Teil: 37%
Ebene 3 Sonderprämie - best practice: 18%
Link für Dateidownload folgthttp://www.keim.nuernberg.de/

Stadt Frankfurt am Main
In Frankfurt am Main können Energiebeauftragte 25% der nutzungsbedingten Einsparungen als Prämie erhalten, weitere 25% erhält die Liegenschaft (sprich die Schule). Dieses Programm wird von der Abteilung Energiemanagement im Hochbauamt betreut. Diese erhält die verbleibenden 50% der eingesparten Mittel für weitere investive Einsparmaßnahmen. Inzwischen beteiligen sich in Frankfurt über 40 Liegenschaften an dem Programm.
Der Verein Umweltlernen Frankfurt am Main e.V. unterstützt das Energie sparen erfolgreich. Seit Beginn des Programms konnten allein nutzungsbedingt in Frankfurter Schulen Energie- und Wasserkosten von über 500.000 € eingespart werden. Die Hälfte der Einsparungen verbleibt zur Verfügung der Schule.
Link für Dateidownload folgthttp://www.umweltlernen-frankfurt.de/
Link für Dateidownload folgtwww.stadt-frankfurt.de/energiemanagement

Stadt Hannover
Die Landeshauptstadt Hannover hat 1994 in Schulen mit dem GSE (Gruppe schulinternes Energiemanagement) -Projekt begonnen, dieses Energiesparpotential auszuschöpfen und den Projektgedanken auf Kindertagesstätten (Klimaschutz in Kindertagesstätten / KliK-Projekt, 1999) und sonstige Einrichtungen der Stadtverwaltung (Projekt Tatort Büro, 2000) ausgedehnt. Damit werden jetzt alle städtischen Liegenschaften abgedeckt. Im KliK-Projekt und bei Tatort Büro wird zusätzlich Wasser gespart. Schulen und Kindertagesstätten erhalten 30 % der eingesparten Kosten als Prämie zur freien Verfügung, die übrigen Einrichtungen der Stadtverwaltung zur Verbesserung ihres Arbeitsumfeldes. 40 % werden für kleininvestive Energiespar-Maßnahmen (z. B. Fensterdämmung, Energiesparlampen) eingesetzt.
Zurzeit nehmen insgesamt 110 Schulen, 44 Kindertagesstätten und 25 sonstige Einrichtungen der Landeshauptstadt Hannover an den Energiesparprojekten teil. Die Zahl der Teilnehmer steigt jährlich.

Pro Jahr werden über 400.000 € gespart und CO2-Emissionen in Höhe von über 1700 t vermieden!


Stadt Mülheim an der Ruhr
In Mühlheim wird seit 1998, angestoßen vom Schulverwaltungsamt, Energie gespart und mit dem Modell »30/40/30« aufgeteilt. 30 % der eingesparten Kosten bleiben an der Schule – auch als Anreiz für weitere Bemühungen. 40 % gehen zur gezielten Durchführung von Energiesparmaßnahmen an den Immobilienservice (externer Energieberater) und 30 % dienen der Haushaltsentlastung der Stadt. Die derzeit 16 teilnehmenden Schulen sparen neben CO2-Emissionen auch Wasser ein. 
Im Schuljahr 2002/2003 konnten im Rahmen des Projektes 75.000 kWh Strom, 115.000 kWh Wärme, 210.000 kWh Gas und 4.000 l Heizöl eingespart werden.

Gesparte Energiekosten gesamt: Über 25.000 Euro
Erfolg für die Umwelt: 125 t weniger CO2


Stadt Dessau
Energiesparwettbewerb initiiert von der Stadt Dessau (Hochbauamt). Startet im Januar 2006 und möchte möglichst alle 28 Schulen motivieren mitzumachen. 25% der eingesparten Energiekosten gehen an die Schulen. Die Schulen können sich aufgrund der unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen durch verschiedene Aktivitäten profilieren.
Link für Dateidownload folgthttp://www.energiewettbewerb.dessau.de/

Stadt Bremen
3/4plus - Clevere Energie- und Wassernutzung an Bremer Schulen
Das Projekt ¾plus hilft Schulen dabei, Energie und Wasser einzusparen und das Thema in den Unterricht zu integrieren. Inzwischen nehmen alle 170 Bremer Schulen daran teil. Und dies mit Erfolg: Seit Projektstart 1994 konnte in Bremen bis Ende 2004 der Heizenergieverbrauch um 29 % und der Wasserverbrauch um 27 % gesenkt werden. Auch beim Stromverbrauch konnte bis zum Jahr 2001 eine Reduzierung um 20 Prozent realisiert werden, seitdem steigt der Verbrauch jedoch bedingt durch die zunehmende Nutzung von Computern, die Einführung der verlässlichen Grundschule und einer zunehmenden Zahl von Ganztagsschulen wieder an. Insgesamt wurde der Umwelt der Ausstoß von rund 93.000 Tonnen klimaschädlichen Kohlendioxids erspart. Zugleich wurden insgesamt 16,2 Millionen Euro Betriebskosten eingespart. Hiervon profitieren auch die Schulen: Ein Teil des eingesparten Geldes fließt an sie als Prämie für eigene Projekte zurück. Der Link für Dateidownload folgtwww.bildung.bremen.de/ Senator für Bildung und Wissenschaft stellt pro Jahr einen Gesamtbetrag von 250.000 Euro für die Prämienausschüttung an die beteiligten Schulen auf der Grundlage der erzielten Einsparung zur Verfügung. Zudem wird über die Schule als Vorbild das energiesparende Verhalten auch in die Haushalte von Eltern und Lehrern übertragen. Um all dies zu erreichen, finanziert die Link für Dateidownload folgtwww.energiekonsens.de/ Bremer Energie-Konsens GmbH Demonstrationsprojekte, Maßnahmen zur Umweltbildung und Lehrerfortbildungen. Der Senator für Bildung und Wissenschaft nimmt das Energiesparen in die Lehrpläne sowie die Lehrerausbildung mit auf.Weitere Informationen (auch der aktuelle Projektbericht zum Download) auf der Internetseite:
Link für Dateidownload folgthttp://www.34plus.de/.


Stadt Bremerhaven
SPAR WAT(T)
Einsparung von Energie und Wasser sowie der verstärkte Einsatz von Energiespartechnik gehören an Bremerhavener Schulen untrennbar zusammen mit der verstärkten Nutzung und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Dabei haben sich folgende Dinge im Projekt 3/4plus SPAR WAT(T)besonders
bewährt :
- Das große Engagement vieler Schulen und Kolleg/innen aus allen Schulstufen (über 90% aller Bremerhavener Schulen (37 von 40) nehmen teil);
- die Nachhaltigkeit des dauerhaft angelegten Programms, das jedes Jahr 40%
der für Energie eingesparten Mittel den Schulen zur freien Verfügung lässt, 30%
zur Reinvestition, 25% zur öffentlichen Einsparung und 5 % für Projektmittel;
- die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Verantwortlichen und Bereiche
im Team (Schulamt, Seestadt Immobilien, Kolleg/innen, Fortbildungsinstitut LFI) .

In Bremerhaven wurden seit Beginn des Projekts im Jahr 1997 über 400.000 kWh Strom, über 7 Millionen kWh Heizenergie und über 9.000 m³ Wasser eingespart.  Die Bremerhavener Schulen haben damit 1.314 Tonnen Kohlendioxid eingespart und über 500.000 Euro.


Stadt Flensburg

Mit dem Öko-Audit (mehr zum Öko-Audit siehe Link unten) an Flensburger Schulen wird nicht nur das Ziel verfolgt, dort Material und Energie einzusparen. Die eingesparten Finanzmittel werden im Rahmen des fifty-fifty-Konzeptes zu 45 Prozent an die beteiligten Schulen ausgezahlt, 10 Prozent erhalten die dortigen Hausmeister und 45 Prozent verbleiben bei der Stadt. So spart der städtische Haushalt Geld, Lernende und Lehrende an den Schulen werden für Umweltthemen sensibilisiert, die beteiligten Schulen verfügen selbstbestimmt über einen größeren Etat und nicht zuletzt wird die Umwelt entlastet.

An fifty/fifty-Projekten nehmen seit 1996/97 elf Schulen teil. Als bisher letzte kam vor zwei Jahren die Integrierte Gesamtschule IGS dazu. Im Laufe der 10 Jahre konnten im wesentlichen durch Verhaltensänderungen fast 250.000 € an Strom- und Heizungskosten eingespart werden. Davon wurden im Schuljahr 2002/03 26.000 € gespart, 2003/04 waren es 24.000 € und 2004/05 über 17.000 €. Link für Dateidownload folgthttp://www.flensburg.de/natur-umwelt/umweltmanagement/oeko-audit/index.php

Hansestadt Hamburg

Mehr zu den fiftyfifty-Erfolgen in Hamburg ist unter http://lbs.hh.schule.de zu finden.