Fifty-Fifty

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fifty/fifty im Überblick



© fifty/fifty-Team Hamburg


Mit der Aktion fifty/fifty sollen Schulen motiviert werden, durch umweltfreundliches Nutzerverhalten so viel Energie wie möglich einzusparen. Damit dies nicht nur zum Nutzen der Umwelt, sondern auch zum Nutzen der teilnehmenden Schulen und Kommunen geschieht, wurde das finanzielle Anreizsystem fifty/fifty entwickelt.



Was ist fifty/fifty?

Der Anreiz von fifty/fifty besteht darin, daß jeder teilnehmenden Schule 50% der durch bewusstes Nutzerverhalten eingesparten Energiekosten zur freien Verfügung gestellt werden.

Schüler/innnen, Lehrer/innen und Hausmeister/innen sind also aufgefordert, durch einfach durchführbare Energiesparmaßnahmen Wärme und Strom und evtl. auch Wasser und Abfall zu sparen. Es geht also nicht um Energieeinsparungen mit hohem Investitionsbedarf, wie z.B. Wärmedämmung der Fassade, Einbau neuer Fenster oder Anschaffung einer Heizungsanlage mit höherem Wirkungsgrad.

Sondern es geht zum einen um energiebewusstes Alltagshandeln bei der Benutzung von Thermostatventilen, Lampen, sonstigen elektrischen Geräten und beim Lüften. Und es geht zum anderen um den richtigen Einsatz der vorhandenen Heizungs-, Energie- und Regelungstechnik. Hierzu gehört z.B. Nacht-, Wochenend- und Ferienabsenkung der Temperatur, sinnvolle Schaltung der Beleuchtung in Fluren und Treppenhäusern und die Reduzierung der Beleuchtungsstärke auf die in der DIN vorgegebenen Werte.



Wie funktioniert fifty/fifty?

Das vorgeschlagene Belohnungssystem ist leistungsorientiert, d.h. es werden diejenigen Schulen am stärksten belohnt, die am meisten Energie sparen. Ein solches Anreizsystem ist jedoch nur mit begleitenden Berechnungen durchführbar, wobei der alte und der neue Energieverbrauch miteinander verglichen werden.

Die Hälfte der aus dem Energieminderverbrauch ermittelten finanziellen Einsparungen werden den Schulen erstattet. Aus dieser Aufteilung der Sparsumme, 50% für die Schule und 50% für den Schulträger, hat fifty-fifty auch seinen Namen.

Es muß betont werden, dass es kein absolut gerechtes Berechnungssystem für ein derartiges Anreizsystem gibt, das mit vertretbarem Aufwand eingeführt werden könnte. Die Gründe dafür sind, dass die Daten nicht in der erforderlichen Genauigkeit vorliegen und dass über das Nutzerverhalten der Schule hinaus etliche andere Faktoren den Energieverbrauch beeinflussen.


Hier eine interner Link folgtMustervereinbarung zwischen Schule und Schulträger zum Download